Produktlösung

Etiketten zum Schutz empfindlicher Wirkstoffe

Spezialetiketten zum UV- und Lichtschutz, Tiefkühletiketten und Etiketten mit Gasbarriere-Funktion

Empfindliche Wirkstoffe zuverlässig geschützt: Individuelle Funktionsetiketten

Neuartige Therapien und Impfstoffe auf Basis von mRNA-Wirkstoffen sowie Zell- und Gentherapien gewinnen zunehmend an Bedeutung. Allerdings sind die Wirkstoffe besonders empfindlich. Sie müssen bei extrem niedrigen Temperaturen gelagert und transportiert werden.

Zudem müssen viele Wirkstoffe vor Licht geschützt werden. Medikamente, die auf großen und komplexen Molekülen basieren, wie Biologika und Biosimilars sind sauerstoffempfindlich und erfordern insbesondere bei COC-Gefäßen eine zusätzliche Barrierefunktion.

Lichtschutz-Etiketten

Lichtschutz-Etiketten für lichtempfindliche Medikamente
Das Light-Protect-Label bietet UV- bzw. Lichtschutz für COC- und Glasspritzen

Für lichtempfindliche Medikamente in transparenten Gefäßen bietet Schreiner MediPharm spezielle Etikettenlösungen, die einen mehrstufigen Schutz vor UV-Strahlen und Licht ermöglichen. Das Etiketten-Design wird individuell an das jeweilige Gefäß und die spezifischen Lichtschutzanforderungen des Wirkstoffs angepasst. Dank integrierter wiederverschließbarer Sichtfenster kann der Gefäß-Inhalt in Originalfarbe kontrolliert werden.

Im Falle von vorgefüllten Spritzen ist ein zuverlässiger Lichtschutz besonders herausfordernd. Schreiner MediPharms breites Portfolio an Funktionslabels für vielfältige Spritzentypen und -größen ermöglicht die effiziente Umsetzung eines passgenauen UV- bzw. Lichtschutzes für COC- und Glasspritzen. Das Light-Protect-Label deckt den Spritzenkörper ab, während das Syringe-Closure-Wrap und das Cap-Lock Label mit zusätzlicher Lichtschutzfunktion Spritzenkörper und -kappe umschließen und zugleich eine Erstöffnungsanzeige bieten.

Tiefkühletiketten plus Lichtschutz

Für sensible Wirkstoffe, die bei hohen Minustemperaturen gelagert und transportiert werden, hat Schreiner MediPharm Tiefkühletiketten entwickelt, die sicher an COC-Spritzen haften und zusätzlich mit unterschiedlichen UV- und Lichtschutzlevels ausgestattet werden können. In die Freeze-Light-Protect Etiketten sind außerdem weitere Funktionalitäten integrierbar wie abnehmbare Dokumentationsteile, Inspektionsfenster zur Kontrolle des Spritzeninhalts sowie Graduierungen.

Freeze Light Protect Tiefkühletiketten schützen sensible Wirkstoffe auch bei hohen Minustemperaturen
Etiketten mit Gasbarriere-Funktion können die Sauerstoffdiffusion in COC-Spritzen signifikant verringern

Etiketten mit Gasbarriere-Funktion

Funktionslabels mit Gasbarriere von Scheiner MediPharm können dank ihrer speziellen Materialauswahl und Konstruktion die Sauerstoffdiffusion in COC-Spritzen signifikant verringern. Zwei Varianten stehen zur Auswahl: Ein Gas-Protect-Label, das den Spritzenkörper abdeckt, und ein Syringe-Closure-Wrap mit zusätzlicher Barrierefunktion, das den Spritzenkörper und die Kappe umschließt und am oberen Ende versiegelt ist. Syringe-Closure-Wrap bietet außerdem eine integrierte Erstöffnungsindikation.

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Häufig gestellte Fragen

Wo werden Drug Protection Lösungen von Schreiner MediPharm typischerweise eingesetzt?

Typische Anwendungen finden sich in der Verpackung von Biologics, Biosimilars, mRNA-basierten Arzneimitteln, ADCs, Zell- und Gentherapien sowie anderen sensiblen Wirkstoffen. Besonders relevant sind sie bei transparenten Primärcontainern wie vorgefüllten Spritzen oder Vials. Pharmaunternehmen und CDMOs nutzen solche Lösungen, wenn Produktschutz und Prozesssicherheit gefragt sind, ob in kommerziellen Anwendungen oder klinischen Studien. Entscheidend ist immer die passgenaue Abstimmung auf Wirkstoff, Container und Supply Chain.

Warum benötigen moderne Wirkstoffe wie Biologics und mRNA-Therapien zusätzliche Schutzlösungen?

Viele moderne Arzneimittel reagieren sehr empfindlich auf UV-Strahlung, sichtbares Licht oder Sauerstoff. Schon geringe Einflüsse können Stabilität, Haltbarkeit und Wirksamkeit beeinträchtigen. Gerade bei hochsensiblen Formulierungen ist deshalb im Falle von transparenten Primärcontainern ein ergänzender Schutz sinnvoll. Funktionale Etiketten schaffen hier eine anwendungsspezifische Lösung, die flexibel einsetzbar ist und individuellen Schutz bietet.

Wie funktioniert Lichtschutz für vorgefüllte Spritzen und Vials?

Lichtschutz wird über speziell entwickelte Light-Protect-Labels realisiert, die von Schreiner MediPharm auf die jeweilige Spritze oder das Vial abgestimmt werden. Je nach Schutzbedarf sind mehrere Stufen möglich – von UV-Schutz bis hin zum vollständigem Schutz vor dem sichtbaren Lichtspektrum. Gleichzeitig können Inspektionsfenster integriert werden, damit der Gefäßinhalt weiterhin visuell geprüft werden kann. Im Falle von Vials bieten Light-Protect-Labels die Möglichkeit, Braunglas durch transparentes Glas zu ersetzen. Dies ermöglicht nicht nur individuellen Lichtschutz, sondern auch die Prüfung des flüssigen Medikaments oder Lyophilisats in Originalfarbe.

Welche Lichtschutzstufen gibt es für empfindliche Arzneimittel?

Die Lösungen von Schreiner MediPharm sind in drei Schutzlevels verfügbar. Level 1 schützt vor UV-Strahlung und bietet ein transparentes Sichtfenster, Level 2 erweitert den Schutz auf sichtbares blaues Licht, und Level 3 bietet Schutz vor UV- und sichtbarem Licht. Level 2 und 3 sind zudem mit einem wiederverschließbaren Inspektionsfenster ausgestattet. Damit lässt sich der Schutz präzise an Wirkstoff, Behältnis und Anwendung anpassen. Für Pharmaunternehmen ist das ein Vorteil, weil Schutzbedarf und Prozessanforderungen gezielt adressiert werden können.

Wie lässt sich Sauerstoffschutz bei COC-Spritzen verbessern?

COC-Spritzen sind leicht und bruchsicher, weisen aber im Vergleich zu Glas eine geringere Barriere gegenüber Sauerstoff auf. Für oxidationssensible Wirkstoffe können deshalb Schreiner MediPharms Gas-Protect-Labels eingesetzt werden, die die Sauerstoffpermeation signifikant reduzieren. Je nach Ausführung bedecken diese Lösungen den Spritzenkörper großflächig oder schließen zusätzlich die Kappe ein. Damit lässt sich die Schutzfunktion erhöhen, ohne auf die Vorteile von COC als Primärcontainer verzichten zu müssen.

Was ist ein Syringe-Closure-Wrap?

Ein Syringe-Closure-Wrap ist eine Etikettenlösung, die sowohl den Spritzenkörper als auch die Kappe umschließt. Sie kombiniert eine irreversible Erstöffnungsanzeige mit Lichtschutz oder einer Gasbarriere. Das erhöht die Produktsicherheit und macht Manipulationen sichtbar. Für empfindliche Arzneimittel in vorgefüllten Spritzen ist das eine effiziente Lösung, wenn mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllt werden müssen.

Welche Vorteile bietet das Cap-Lock Label?

Das Cap-Lock Label verbindet Erstöffnungsindikation, Lichtschutz und/oder Gasbarriere in einer einzigen Konstruktion. Es umschließt Spritzenkörper und Kappe und zeigt eine Öffnung irreversibel an. Zusätzlich kann es helfen, Schutzfunktionen von der Blisterverpackung auf die Primärverpackung zu übertragen. Daraus ergeben sich Potenziale für platzoptimierte und nachhaltige Verpackungskonzepte, geringeren Materialeinsatz und effizientere Logistik.

Sind Drug Protection Labels auch für Tiefkühlanwendungen geeignet?

Ja, für temperatursensible Arzneimittel stehen spezielle Freeze-Light-Protect Labels zur Verfügung. Diese Etiketten sind für Anwendungen mit extrem niedrigen Temperaturen ausgelegt und behalten ihre Haftung und Funktion auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Gleichzeitig können sie mit Lichtschutz, Graduierungen oder abnehmbaren Dokumentationsteilen kombiniert werden. Das ist insbesondere für mRNA-Wirkstoffe, Zell- und Gentherapien sowie andere Tiefkühlanwendungen relevant.

Für welche Spritzenformate sind die Lösungen geeignet?

Die Etikettenlösungen sind auf unterschiedliche Spritzenformate aus Glas oder COC auslegbar. Sie können für Systeme mit Nadel oder Luer-Lock-Adapter angepasst werden und lassen sich auf die jeweilige Geometrie abstimmen. Auch die Abdeckung von Kappe und Spritzenkörper ist je nach Schutzkonzept möglich. Dadurch eignen sich die Lösungen für ein breites Spektrum pharmazeutischer Verpackungsanforderungen.

Wie lassen sich Drug Protection Lösungen in bestehende Verpackungsprozesse integrieren?

Alle Etikettenformate können im Vergleich zu Shrink-Lösungen ohne Hitzeeinwirkung appliziert werden. Das ist ein wichtiger Vorteil für hitzeempfindliche Arzneimittel und bestehende pharmazeutische Verpackungslinien. Gleichzeitig bleiben individuelle Anpassungen an Format, Schutzbedarf und Zusatzfunktionen möglich. Dadurch lassen sie sich effizient in bestehende Prozesse integrieren.

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