Technologien

RFID und NFC

RFID (Radio Frequency Identification) bezeichnet eine Technologie für die Funkerkennung von Daten ohne Sichtkontakt. Ein RFID-System besteht aus einem passiven RFID-Transponder und einem RFID-Lesegerät.

Beispielhafter Aufbau RFID-Label

Bei einem RFID-Label sind der Chip und die Antenne in das Selbstklebeetikett integriert.

RFID (Radio Frequency Identification)

Unter dem Begriff RFID sind verschiedene Frequenzbereiche und Technologien zusammengefasst, die sich in ihren Eigenschaften und Anwendungsbereichen unterscheiden. RFID-Inlays sind sehr dünn und flexibel. Sie können leicht in nahezu jedes Label integriert werden – egal ob für den Bereich Automotive, automatische Fahrzeugerkennung, technische Industrie, Logistik, Handel oder pharmazeutische Industrie.

Zudem ermöglichen Etiketten, die auf schwierige Untergründe wie Metall, ESD, Karbon, Glas oder anspruchsvolle Umgebungsbedingungen wie Hitze, Kälte zugeschnitten wurden, die Funktionalität unter herausfordernden Bedingungen.

RFID Etikett Schreiner Group
RFID-Etiketten der Schreiner Group eignen sich für unterschiedlichste Anwendungen.
RFID Label auf metallischem Untergrund
Für schwierige Untergründe, wie beispielsweise Metall, gibt es spezielle RFID-Etiketten.

NFC (Near Field Communication)

NFC (Near Field Communication) als Teilbereich der RFID-Technologie, ist auf den Datenaustausch in nächster Nähe mit dem Smartphone zugeschnitten. Sowohl mit iOS als auch mit Android können damit eine App oder eine mobile Webseite geöffnet und weitere Daten übermittelt werden.

NFC Label in einem Typenschild
Ein NFC-Typenschild ermöglicht es, Geräte und Maschinen zu kennzeichnen, wenn die Daten mit dem Smartphone ausgelesen werden sollen.
NFC Label auf Hänger Label Pharma Tac
NFC-Etiketten eignen sich unter anderem dafür, pharmazeutische Produkte zu kennzeichnen.

Anwendungsbeispiele

  • Automatische Identifikation von Verbrauchsmaterialien
  • Automatische Bauteilidentifikation oder Baugruppenidentifikation in Industrie 4.0
  • Schlüssel-Schloß-Anwendungen: z. B. Kommunikation von Material mit der Maschine
  • Servicedokumentation und Product-Lifecycle-Management 
  • Erfassung von Behältern, Trays, Gestellen, Racks in der Logistik und im Leergutmanagement
  • Chargenrückverfolgung in der Produktionslogistik
  • Servicedokumentation am Bauteil
  • Zugangskontrolle und Fahrzeugkontrolle für Parkbewirtschaftung oder auf Mautstrecken
  • Berührungslose Datenübertragung bei höchsten Sicherheitsanforderungen
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Über die RFID-Technologie können Maschine und Material kontaktlos miteinander kommunizieren.
▶  RFID Technologie kontaktlose Kommunikation von Maschine und Material

Frequenz und Lesereichweite

Je nach Anwendungsfall wird die jeweilige Frequenz und Lesereichweite des RFID-Labels ausgewählt. Sowohl HF-Tags (Lesereichweite 1 bis 40 cm) als auch UHF-Tags (Lesereichweite bis zu 15 m) können mit Handlesegeräten oder festinstallierten System-/Hardware-Lösungen identifiziert, gelesen und beschrieben werden. NFC (Lesereichweite 1 bis 5 cm) ermöglicht den Datenaustausch zwischen NFC-Tag und einem Smartphone.

RFID HF Tags
HF-Tags ermöglichen eine Datenübertragung im Nahbereich.
NFC-Label wird mit Smartphone ausgelesen
NFC-Label sind für das mobile Auslesen mit dem Smartphone konzipiert.
RFID Label UHF wird ausgelesen
UHF-Tags eigenen sich für Lesereichweiten von bis zu 15 Metern.