RFID ist beim klassischen Behältermanagement seit Jahren im Einsatz, in der Getränkelogistik bislang jedoch eher eine Nischenanwendung. Auf dem VLB-Logistikfachkongress Anfang März in Meschede zeigt Schreiner PrinTrust gemeinsam mit der Zetes GmbH und Gustav Wilms oHG, warum es Zeit für eine Neubewertung intelligenter Ladungsträger war und stellt neue Ansätze mit doppeltem Nutzen vor. Die Veranstaltung der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) zählt zu den etablierten Fachtreffen der deutschsprachigen Getränkewirtschaft.
Unter dem Titel „Nutzung intelligenter Ladungsträger – eine Neubewertung“ geht es bei dem gemeinsamen Vortrag darum, dass RFID nicht als Einzeltechnologie betrachtet wird, sondern als Bestandteil eines Gesamtkonzepts. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus robuster und sicherer Identität des Behälters, verbesserter RFID-Performance sowie intelligenter Datenerfassung und Informationsgewinnung. „Viele kennen RFID aus früheren Anwendungen und ordnen es vorschnell als bekanntes, aber nur begrenzt nutzbares Werkzeug ein“, erklärt Dr. Kai Schnapauff, Leiter Schreiner PrinTrust. „Der entscheidende Unterschied liegt heute im Gesamtkonzept: Wenn digitale Identität der Ladungsträger eine erweiterte Form der Datennutzung ermöglicht, entsteht gleich doppelter Nutzen – operative Transparenz im gesamten Mehrwegprozess und vertrauenswürdige Analysen für alle Fragen des Eigentums bis hin zur Wirtschaftsprüfung und Bilanzierung."
Die Partner bündeln ihre Kompetenzen zu einer skalierbaren und testierbaren Gesamtlösung: Schreiner PrinTrust verantwortet die RFID-Kennzeichnung und sichere Programmierung, Zetes die Daten- und Systemanbindung, Wilms die Integration in den Ladungsträger und die Umsetzung im Mehrwegprozess. Während des gesamten Kongresses stehen die Partnerunternehmen zudem für Fachgespräche und Fragen zur Verfügung.
Mit dieser neuen Gesamtlösung rücken intelligente Ladungsträger als Baustein für automatisierte Mehrwegprozesse in der Getränkelogistik stärker in den Fokus.