Ob Mauterfassung, Zufahrtskontrolle oder digitale Zulassung: Verkehrs- und Identifikationssysteme werden zunehmend als integrierte Architekturen konzipiert. Vom 10. bis 13. März zeigt der Geschäftsbereich Schreiner PrinTrust auf der Intertraffic in Amsterdam, wie sich physische Kennzeichnung, RFID-Technologie und datenbasierte Verarbeitung in einem durchgängigen Systemansatz verbinden lassen.
Im Mittelpunkt des Messeauftritts von Schreiner PrinTrust stehen Weiterentwicklungen des sogenannten Dritten Kennzeichens. Gezeigt werden RFID-UHF-basierte Varianten ebenso wie hybride Ausführungen, die UHF und HF/NFC in einem System kombinieren. Damit lassen sich unterschiedliche Anwendungsanforderungen abbilden – von der Weitbereichserfassung bis zur Nahfeldkommunikation per Smartphone oder Lesegerät.
Ein zentrales Merkmal der Lösungen ist die parallele Auslegung von visueller und digitaler Prüfung. Sichtkontrolle und elektronische Identifikation sind nicht als Alternativen konzipiert, sondern ergänzen sich innerhalb derselben Prozesslogik. Das ist insbesondere für Märkte relevant, in denen Kontrollprozesse schrittweise automatisiert werden, manuelle Prüfschritte jedoch weiterhin regulatorisch oder organisatorisch verankert sind.
Darüber hinaus präsentiert Schreiner PrinTrust funktionale Weiterentwicklungen. Dazu zählen eine präzisere Manipulationserkennung, erweiterte Möglichkeiten zur kundenspezifischen Beschriftung sowie zusätzliche Gestaltungsoptionen auf Vorder- und Rückseite der Kennzeichenelemente. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Kombination von RFID-Technologie mit silbernen Hologrammen. Der aktuelle Ansatz erlaubt eine völlig freie Gestaltung des Hologramms unabhängig von der eingesetzten Funktechnologie, ohne Beeinträchtigung der RFID-Performance, auch wenn die Antenne durch das silberne Hologramm verdeckt wird. Sicherheitsmerkmale und digitale Authentifizierung greifen damit funktional ineinander.
Auf dem gleichen Messestand bringt DKT als Hersteller von Kfz-Kennzeichen und Verkehrszeichen seine Expertise in der industriellen Fertigung und Normumsetzung ein. DataCollect ergänzt das Spektrum um Softwarelösungen zur Erfassung, Auswertung und Analyse von Mobilitätsdaten. Gemeinsam adressieren die Partner die Schnittstelle zwischen physischer Infrastruktur und datenbasierter Verkehrssteuerung.
Die Experten stehen während der gesamten Messelaufzeit vom 10. bis 13. März in Halle 1, Stand 319 für Fachgespräche und Hintergrundinformationen zur Verfügung.