Oberschleißheim,  26.04.2018

Zuverlässiger Schutz vor Nadelstichverletzungen bei Behandlung von Blutarmut

Schreiner MediPharm stattet Spritzen für Epoetin-Präparat von Pfizer mit Needle-Trap aus

Pfizer setzt Needle-Trap nun auch für sein Epoetin-Präparat zur Behandlung von Blutarmut ein.

Der internationale Pharmakonzern Pfizer hat sich zur Ausstattung der Spritzen für sein Epoetin-Biosimilar für das Nadelschutzetikett Needle-Trap von Schreiner MediPharm entschieden. Dies ist das erste Medikament zur Behandlung von Blutarmut, das mit Needle-Trap in den Markt eingeführt wird – zunächst in Deutschland und Österreich. Im Anschluss soll es sukzessive im europäischen Markt ausgerollt werden.

Pfizer, eines der weltweit größten Pharmaunternehmen, entwickelt innovative Medikamente und Impfstoffe sowie einige der bekanntesten rezeptfreien Produkte. Für ein Epoetin-Präparat zur Behandlung von Blutarmut suchte das Unternehmen nach einer sicheren Lösung, um das medizinische Personal bei der Injektion des Medikaments vor Nadelstichverletzungen zu schützen – und entschied sich dabei erneut für Needle-Trap von Schreiner MediPharm. Pfizer setzt dieses innovative Nadelschutzsystem auf Etikettenbasis bereits seit 2009 millionenfach erfolgreich bei einem Heparin ein.

Needle-Trap verfügt über eine einzigartige Konstruktion: Der Nadelschutzfänger aus Kunststoff ist integraler Bestandteil des Etiketts für vorgefüllte Spritzen und dient nach der Injektion dazu, die Nadel zu sichern. Aufgrund seines besonderen Designs lässt sich Needle-Trap leicht in bestehende Produktionsprozesse bei der Pharmaherstellung integrieren: Es erfordert nur minimale Änderungen an den Applikationsanlagen, benötigt keine Anpassungen der Sekundärverpackung und verbraucht wenig Platz während Transport, Lagerung und Entsorgung.

Needle-Trap erfüllt die Anforderungen der EU-Direktive 2010/32/ EU, der US-amerikanischen NIOSH-Vorgaben an sichere Instrumente sowie der DIN EN ISO 23908 zum Schutz vor spitzen Instrumenten. Zudem verfügt es über eine 510(k) Pre-Market Notification der FDA (Food and Drug Administration) zur Vermarktung in den USA. Das medizinische Personal profitiert von einem zuverlässigen Schutz vor Nadelstichverletzungen, der eine einfache und irreversible Aktivierung ermöglicht. Die Anwendung erfolgt intuitiv und es ist keine Änderung der Injektionstechnik notwendig, da der Nadelschutz direkt in das Spritzenetikett integriert ist.

 

Über Pfizer
Mehr als 10.000 Forscher und etwa 97.000 Mitarbeiter entwickeln, produzieren und vertreiben bei Pfizer innovative Medikamente und Impfstoffe sowie einige der weltweit bekanntesten rezeptfreien Produkte. In Deutschland beschäftigt Pfizer derzeit rund 2.500 Mitarbeiter an drei Standorten: Berlin, Freiburg und Karlsruhe. Biosimilars, Nachahmerprodukte von Biopharmazeutika, stellen für Pfizer ein wichtiges Zukunftsfeld dar. Das Unternehmen investiert konsequent in deren Forschung und Entwicklung. Biosimilars ermöglichen als wirtschaftliche Alternative einen breiteren Therapiezugang für mehr Patienten.

 

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