Oberschleißheim,  23.06.2017

1.000 Euro-Spende an den Heideflächenverein Münchener Norden e.V.

Schreiner Group engagiert sich für den Erhalt von Bienen

Sonnige Scheckübergabe: Hobbyimker Andreas Hofenauer (Schreiner Group) und Geschäftsführer Roland Schreiner (Schreiner Group) mit Bürgermeister Christian Kuchlbauer und Christine Joas (Geschäftsführerin des Heideflächenvereins e.V.)

Seit zwei Jahren unterstützt die Schreiner Group aktiv den Erhalt von Honigbienen: Zehn Bienenvölker haben ihr Zuhause auf dem Firmengelände in Oberschleißheim. Nun erweitert das Unternehmen sein Engagement und fördert den Lebensraum von Bienen mit einer Spende an den Heideflächenverein Münchener Norden e.V.. Geschäftsführer Roland Schreiner überreichte gestern den Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro an den stellvertretenden Vereinsvorstand Christian Kuchlbauer. Der Erlös stammt aus dem Verkauf des „Schreiner Honigs“ am Tag der offenen Tür und trägt zum Erhalt der Fröttmaninger Heide bei.

Die Honigbiene gehört zu den wichtigsten Nutztieren für einen intakten Ökokreislauf. Doch die Bestände gehen seit Jahrzehnten zurück. Ein beherztes Eingreifen und Umdenken des Menschen ist das Einzige, was sich gegen das „Bienensterben“ ausrichten lässt. So entschied auch die Schreiner Group, die Idee eines Mitarbeiters und begeisterten Hobbyimkers aufzugreifen und sich aktiv für den Erhalt der Honigbiene einzusetzen. Seit 2015 bietet das Firmengelände in Oberschleißheim ein Zuhause für zehn Bienenvölker. Die erfolgreiche Ansiedlung zeigt, dass ein Nebeneinander von Industrie und Natur funktionieren kann und ist ein Zeichen für die umweltfreundliche Produktion des Unternehmens. „Bienen sind wichtige Bioindikatoren für die Umgebung“, erklärt Geschäftsführer Roland Schreiner. „Nur wenn die Schadstoffbelastung im Umfeld gering ist, können Bienen überleben. Obwohl wir ein international tätiges Unternehmen mit 1.100 Mitarbeitern und Produktionsstätten in drei Ländern sind, liegt uns viel daran, in allen Unternehmens- und Produktionsbereichen nachhaltig zu wirtschaften.“
 
Bienen als Bioindikatoren in der Schreiner Group
Der Erfolg des Bienenprojekts in der Schreiner Group ließ nicht lange auf sich warten: Im vergangenen Jahr konnte das Team der hauseigenen Hobbyimker bereits 100 Kilogramm Honig ernten. Die Gläser des „Schreiner Honigs“ waren am Tag der offenen Tür im Februar heißbegehrt. So kam ein stattlicher Erlös zustande, den die Geschäftsführung mit einem Zuschuss aufstockte und die Gesamtsumme von 1.000 Euro gestern an den Heideflächenverein Münchener Norden e.V. spendete.

„Wir freuen uns sehr, dass wir den Erlös aus dem Verkauf unseres Schreiner Honigs an einen Verein spenden können, der sich für die Sicherung und Pflege der Heidelandschaft im Münchener Norden einsetzt und damit zum Erhalt des natürlichen Lebensraums von Bienen beiträgt“, sagte Roland Schreiner bei der Scheckübergabe an den stellvertretenden Vereinsvorstand und zugleich  Bürgermeister von Oberschleißheim, Christian Kuchlbauer. „Alle Besucher und Mitarbeiter der Schreiner Group, die unseren Schreiner Honig erworben haben, unterstützen damit die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt in der Fröttmaninger Heide.“

Bürgermeister Christian Kuchlbauer bedankte sich über die großzügige Spende an den Heideflächenverein. Er sei begeistert über das sehr große Engagement der Schreiner Group für Natur und Umwelt. Der Verein werde die Spende für Projekte zur Erhaltung der Wildbienen in der Heidelandschaft einsetzen. 

Fröttmaninger Heide: ein einzigartiges Naturschutzgebiet
Doch nicht nur die Bienen stehen beim Heideflächenverein im Mittelpunkt: Ziel ist es, einen Ausgleichsraum mit Natur und Landschaft im Ballungsgebiet München zu schaffen  und die Reste der ehemals 15.000 Hektar großen Heiden im Münchener Norden zu erhalten und zu einem Biotop-Verbund zu verknüpfen. Mit ihren ca. 334 Hektar ist die Fröttmaninger Heide Teil des Naturschutzgebiets, der sich durch eine ursprüngliche Heidevegetation auszeichnet. Viele Pflanzen, die hier beheimatet sind, stehen auf der roten Liste der stark gefährdeten Arten. Auch seltene Tierarten finden hier einen Rückzugsraum. Durch sorgfältige Pflege gelingt es dem Heideflächenverein seit den 1980er Jahren konsequent, die Region als Naturschutz- und Naherholungsgebiet zu erhalten.


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