Oberschleißheim,  25.08.2016

Schreiner PrinTrust entwickelt innovativen ((rfid))-Parkausweis fürs On-Street Parking

Elektronisches „Parkpickerl“ von Schreiner PrinTrust für tausende Autos in Wien: Startschuss für die ganze Stadt

Der ((rfid))-Parkchip der Stadt Wien klebt auf der Windschutzscheibe und kann unkompliziert ausgelesen und für alle Parkbewilligungen verwendet werden.

Ab 1. September 2016 wird in Wien ein innovativer, elektronischer ((rfid))-Parkausweis von Schreiner PrinTrust das bisherige „Parkpickerl“ ersetzen. Es wird automatisch bei einer Verlängerung oder einem Neuantrag zugesandt. Seit November 2015 läuft bereits die Pilotphase: Zusammen mit dem zuständigen Bezirksamt hat Schreiner PrinTrust den neuen ((rfid))-Parkausweis fürs On-Street Parking entwickelt. Durch diese Produktneuentwicklung auf Basis des bewährten ((rfid))-Windshield Labels Global von Schreiner PrinTrust hat sich der administrative Aufwand für die Stadt Wien, für die Kontrolleure und Autofahrer stark reduziert. Mehrere tausend Autos sind bereits mit dem elektronischen Parkausweis ausgestattet.

Wie üblich kleben die Nutzer das Hightech-Etikett an der rechten oberen Ecke hinter der Windschutzscheibe auf. Einer von vielen Vorteilen: Das ((rfid))-Windshield Label wird nur einmalig angebracht. „Bei Verlängerung des Pickerls muss das alte nicht mehr abgekratzt und durch ein neues ersetzt werden. Es kann über Jahre auf der Windschutzscheibe bleiben und sollte die Lebensdauer eines Fahrzeuges überstehen. Verlängerungsanträge können wir so effizienter und wirtschaftlicher abwickeln“, erklärt Irene Krasa-Oppolzer, Leiterin des Magistratischen Bezirksamtes für den 4./5. Bezirk

Das Abkratzen war bisher ein Problem, wenn das Pickerl zurückgegeben werden musste. Nun kann es jeder Inhaber für seine Bewilligungen verwenden – auch nach einem Umzug in einen anderen Bezirk oder dem Verkauf des Autos. Denn auch Mehrfachbewilligungen können durch den Chip ausgelesen werden. Darauf sind keine persönlichen Daten gespeichert, sondern nur eine Identifikationsnummer. „Und zwar nur diese und keine anderen Daten“, sagt Krasa-Oppolzer, „deshalb braucht man hinsichtlich des Datenschutzes keine Bedenken zu haben.“ Die Kontrolleure der Polizei lesen die Nummer mit Lesegeräten aus und gleichen sie automatisch mit einer Datenbank ab, in der wiederum nur das Autokennzeichen, der Fahrzeugtyp sowie Geltungsbereich und -dauer gespeichert sind. Sie identifizieren die Fahrzeuge so komfortabel von außen: Das Auslesen des Parkchips erfolgt per Lesegerät berührungslos aus einigen Metern Entfernung, sodass sich der Kontrollaufwand enorm verringert. Es funktioniert dank RFID Funk auch ohne direkten Sichtkontakt.

Kai Schnapauff, Leiter Strategisches Marketing und Business Development bei Schreiner PrinTrust, resümiert: „Das Pilotprojekt mit 30.000 Labels in kundenindividuellem Design, die wir an die IT-Infrastruktur der österreichischen Hauptstadt angepasst haben, war sehr erfolgreich. Bis Ende des Jahres folgt nun die Umsetzung in ganz Wien.“

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